Einbecker Woche 5/2020

Was war?

Neujahrsempfang: Rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Verwaltung trafen sich zum Neujahrsempfang von Einbeck Marketing. Die geplante Staffelübergabe von Florian Geldmacher an Anja Barlen-Herbig fiel aus, weil die neue Geschäftsführerin kurzfristig erkrankt war. Die besondere Ehrung, die „Gläserne Eule“ 2020, ging an Manfred Breitzke. Hier steht mehr über all das.

Sieben Jahrzehnte Mitglied der SPD: Ein seltenes Jubiläum durften die SPD in Dassensen und August Kahle gemeinsam im örtlichen Pfarrsaal feiern: Der 91-Jährige ist 70 Jahre Mitglied bei den Sozialdemokraten. Hier steht mehr über die Ehrung. Der Laudator Wolfgang Jüttner erzählte auch viel über die Herausforderungen seiner Partei für die Zukunft.

Urlaubsplaner 2020 erschienen: Die Tourist-Information Einbeck hat die aktuelle Urlaubsplaner-Broschüre sowie weiteres aktuelles Informationsmaterial für Gäste vorgestellt. Ausführliche Infos stehen hier.

Was wird?

Emil Mangelsdorf. Foto: Manfred Rinderspacher

Swing im „Esel“: Er ist 94. Im Nationalsozialismus wurde Emil Mangelsdorff verfolgt – weil er Swing-Musik spielen wollte. Heute gehört der gebürtige Frankfurter zu den profiliertesten Solisten des Jazz in Deutschland. Zu einem Gesprächskonzert ist Emil Mangelsdorff am Freitag, 31. Januar, um 19 Uhr in Sülbeck „Beim Esel“ zu Gast. „Swing tanzen verboten“ lautet der Titel der Veranstaltung, bei der der 94-Jährige im Saal des Dorfgasthauses lebhaft und humorvoll von seinen Erlebnissen und Erfahrungen berichten will. Und zu seinem Altsaxophon wird der Altmeister auch greifen, verspricht Veranstalter Jörg Bachmann. Am Tag zuvor, am 30. Januar, ist im „Esel“ um 20 Uhr der Film „Der letzte Jolly Boy“ zu sehen, den Hans-Erich Viet (dreht auch „Tatorte“) über den 1921 geborenen Leon Schwarzbaum gedreht hat. Der Regisseur wird an dem Abend anwesend sein.  

Gildentag der Handwerker: Das Handwerk im Landkreis Northeim versammelt sich am Montag, 27. Januar, zum jährlichen Gildentag und ehrt seine Treuen und Besten. Diese Versammlung findet in der Stadthalle Northeim statt. Warum eigentlich Einbeck als Austragsungsort an der Reihe gewesen wäre, steht hier.

Ausstellung Kriegsgräber-Fürsorge: Ab 30. Januar ist eine Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräber-Fürsorge in den Räumen der Volksbank in Einbeck, Dr.-Friedrich-Uhde-Straße, zu sehen. Im vergangenen Jahr wurde der Volksbund-Verein 100 Jahre alt.

Fotografien vom Hoffest: In der Reihe „Arthouse im Rathaus“ öffnet am 3. Februar im Neuen Rathaus eine Foto-Ausstellung über das Hoffest der Einbecker Brauerei. Alexander Lade (19) präsentiert seine Bilder. Der gebürtige Lüneburger hat nach dem Abitur 2018 an der Goetheschule ein Praktikum bei „Fotogen“ in Einbeck absolviert. Auf dem letztjährigen Hoffest des Einbecker Brauhauses entstanden die ausgestellten Fotos. „Eine solche Großveranstaltung bietet alle Möglichkeiten, viele tolle Bilder zu machen“, sagt Lade. „Hinter jeder Ecke wartet ein schönes Motiv.“ Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Neuen Rathauses kostenlos zu besichtigen. Die Bilder hängen in den Fluren des ersten Obergeschosses.

Gerettete Erdkröten. Foto: NABU/Helge May

Helfer für Kröten gesucht: Der Landkreis Northeim sucht Betreuer für Amphienschutzzäune, die an mehreren Straßen (unter anderem L 487 zwischen Einbeck und Volksen und bei Erzhausen im Bereich des Pumpspeicherwerks) errichtet werden, um Kröten auf dem Weg zu ihren Laichgewässern vor dem Straßenverkehr zu schützen. Die Zäune sollen von Ende Februar bis voraussichtlich Anfang April (je nach Witterungslage) kontrolliert werden. Dabei müssen die Eimer entlang des Schutzzaunes zwei Mal täglich überprüft und die Kröten, Molche und Frösche, die dort gesammelt wurden, auf der anderen Straßenseite wieder ausgesetzt werden. Geleert werden sollte morgens zwischen 6 und 9 Uhr und abends zwischen 19.30 und 22 Uhr. Wer Interesse hat, kann sich an Urte Laue vom Fachbereich für Regionalplanung und Umweltschutz wenden: E-Mail ulaue@landkreis-northeim.de, Telefon 05551/708132.

Wer wird was?

Elisabeth Knötig. Foto: LS-Pd/privat

Vikarin verlässt Einbeck: Elisabeth Knötig wird ab Februar die neue Pastorin in Langenholtensen. Bislang war die 29-Jährige als Vikarin in Einbeck tätig, nun übernimmt sie die Nachfolge von Pastorin Luitgardis Parasie, die zum 1. Mai in den Ruhestand geht. Für Elisabeth Knötig ist es die erste Pfarrstelle. Die Ordination findet am Sonnabend, 15. Februar, um 16 Uhr durch den Hildesheimer Regionalbischof Eckhard Gorka in der St. Martini-Kirche Langenholtensen statt. Seit drei Jahren lebt Knötig mit ihrem Ehemann Julian im Pfarrhaus in Hohnstedt, im April 2018 kam Sohn Jakob auf die Welt. „In meinem Dienst als Vikarin im schönen Einbeck und den dazugehörigen Dörfern konnte ich viele spannende Erfahrungen machen“, sagt sie. Geboren ist Elisabeth Knötig in Hildesheim. In Jena und Göttingen hat sie Theologie studiert.