Auch 2021 war Einbeck als Hochzeitsort beliebt

Auch 2021 war Einbeck als Ort für eine Eheschließung beliebt. Das machen die statistischen Zahlen für das vergangene Jahr deutlich, die jetzt das Standesamt Einbeck veröffentlicht hat.

Insgesamt wurden 2021 im Einbecker Standesamt 181 Ehen geschlossen, das sind nur vier weniger als im Vorjahr (2020: 185, 2019: 213, 2018: 171). „Auch in Zeiten von Corona wird weiterhin geheiratet“, sagt Standesbeamter Lars Engelke. 55 Brautpaare (2020: 80, 2019: 74, 2018: 59) hatten ihren Wohnsitz außerhalb von Einbeck, das sind 30 Prozent. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es zwar 43 Prozent, im Jahr 2016 waren es nur 25 Prozent.

Als mögliche Trauorte innerhalb des Stadtgebietes liegt nach wie vor das Alte Rathaus an der Spitze, gefolgt vom PS.Speicher, vereinzelte Trauungen finden auch in Greene (Heimatmuseum) und Kreiensen (ehemaliges Rathaus) statt. Nach dem Start der Möglichkeit im vergangenen Sommer, auf der Heldenburg heiraten zu können, ist dieser Trauort in diesem Jahr besonders beliebt und schon stark nachgefragt, sagt Standesbeamter Lars Engelke.

Gut zu merkende Hochzeitstermine im Februar sind im Einbecker Standesamt durchaus gefragt, wobei es weniger der 2.2.22 ist (zwei Termine), sondern eher der 22.2.22 (vier Termine und aktuell zwei weitere Anfragen), berichtet Engelke.

152 Ehepaare entschieden sich im vergangenen Jahr, einen gemeinsamen Ehenamen zu führen, davon wählten 90 Prozent der Paare den Namen des Ehemannes aus, berichtete Standesbeamter Lars Engelke. Im vergangenen Jahr wählten noch 85 Prozent der Paare den Namen des Mannes (2019: 88 Prozent, 2018: 87 Prozent). Das Standesamt erhielt 203 Mitteilungen (Vorjahr: 257, 2019: 203) über die Auflösung einer in Einbeck geschlossenen Ehe durch Tod oder Scheidung.

Im Standesamt Einbeck wurden im vergangenen Jahr 355 Sterbefälle beurkundet (2020: 357, 2019: 329, 2018: 344), davon waren 179 Frauen und 176 Männer.

Bei Kirchenaustritten wurden im vergangenen Jahr 145 Austritte aus der evangelisch-lutherischen Kirche (2020: 154, 2019: 146, 2018: 128) registriert, 39 Austritte aus der römisch-katholischen Kirche (2020: 22, 2019: 38, 2018: 39) sowie zwei Austritte aus der evangelisch-reformierten Kirche.

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