Bürgermeisterin hat Krisenstab erweitert

Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek. Foto: Stadt Einbeck

Einbeck Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek hat angesichts der dynamischen Entwicklung der Corona-Situation den Krisenstab über das Rathaus hinaus ausgeweitet.

Wie Michalek heute mittelt, seien seit Sonntag in kontinuierlichen Telefonkonferenzen u.a. mit der Führung der Feuerwehr, der Hilfsorganisationen, dem Einbecker Bürgerspital, der Diakonie sowie Vertretern der Ärzteschaft die Koordinierungsarbeiten vorangebracht worden. Dabei stehen derzeit die Versorgung von Bedürftigen, Transportfragen, die Vorbereitung und Erweiterung der Raumkapazitäten des Bürgerspitals sowie die Aufrechterhaltung der ambulanten medizinischen Versorgung im Stadtgebiet im Vordergrund.

„Wir hoffen natürlich alle, dass diese Maßnahmen nicht zum Tragen kommen müssen“, erklärte Michalek laut einer Mitteilung, „aber wir müssen vorbereitet sein.“ Das Allerwichtigste sei nun, dass wirklich jeder Einzelne begreife, wie ernst die Lage sei, und dass die Einschränkung sozialer Kontakte und die zwingende Einhaltung von Abstand das Gebot der Stunde sei. Hier sei die Intelligenz und die Verantwortung jeder einzelnen Bürgerin und jedes einzelnen Bürgers absolut gefragt und notwendig, schreibt die Bürgermeisterin.

Zur Vermeidung des Infektionsrisikos mit dem Coronavirus bleiben bis einschließlich 18. April sämtliche Dienststellen der Stadt Einbeck für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitarbeiter sind aber telefonisch und per E-Mail zu erreichen. In dringenden, unaufschiebbaren Fällen können telefonisch Termine vereinbart werden.

Laut aktueller Mitteilung des Landkreises gibt es zurzeit 13 bestätigte Infektionen im Kreisgebiet. Im Vergleich zum Vortag sind damit vier neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden. Es handelt sich um eine Frau und drei Männer. Zwei der neuen Fälle haben sich ebenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem Aufenthalt in Österreich (Ischgl und Sölden) infiziert. Die anderen beiden Personen dürften sich als Kotaktpersonen hier vor Ort mit dem Virus infiziert haben, vermutet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung. Alle vier befinden sich mit Erkältungssymptomen (Husten, Fieber, Schüttelfrost) oder auch Magen-Darm-Beschwerden in häuslicher Quarantäne.

(Mit Pressemitteilungen Stadtverwaltung Einbeck und Kreisverwaltung Northeim)

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