Endlich wieder Eulenfest: Veranstalter stellen Programm vor

Endlich wieder Eulenfest: Nach zwei Jahren Pandemie-Pause wird das 46. Einbecker Eulenfest vom 7. bis 9. Oktober in der Innenstadt stattfinden. Rund 30 Bands unterschiedlichster Musikstile auf vier Bühnen mit Live-Musik, vier Fahrgeschäfte für mehr Kirmes-Spaß, ein modernisierter Losverkauf mit noch attraktiveren Hauptpreisen und eine wieder belebte Landmeile – das sind nur einige der Schwerpunkte des diesjährigen Programms, das Veranstalter Einbeck Marketing heute vorgestellt hat. Gewohntes wird beim traditionsreichen Stadtfest behutsam mit neuen Elementen kombiniert. Stargast am Sonntag Mittag ist die Senkrechtstarterin des deutschen Schlagers, Marina Marx, mit ihrer markant-kräftigen rauen Stimme. Sie sollte eigentlich schon 2020 beim Eulenfest singen, berichtete Eulenfest-Schlagerstar-Macher Rudi Reinert, inzwischen ist ihr junger, moderner Schlager noch bekannter geworden.

Stargast am 9. Oktober: Schlagersängerin Marina Marx. Foto: Studio Ignatov

„Wir sind optimistisch, dass wir keine Einschränkungen haben werden“, sagte Christoph Bajohr, Vorsitzender der Einbeck Marketing Initiativ-Gemeinschaft, mit dem Blick nach vorn. Er dankte allen Unterstützern, Sponsoren und Helfern, dass wieder gemeinsam das größte Stadtfest der Region organisiert werden kann.

Mit vier Fahrgeschäften wird es in diesem Jahr eine Attraktion mehr geben: Neben dem Riesenrad, dem Auto-Scooter und dem Break-Dance an den gewohnten Standorten gesellt sich am Übergang von Neuem Markt zur Langen Brücke noch ein Rock & Roll-Durchschüttler dazu. „Wir setzen auf mehr Kirmes-Spaß“, sagte Geschäftsführerin Rebecca Siemoneit-Barum. Der Volksfest-Charakter findet sich auch in dem neuen, frischen Design der Großflächenplakate wieder, mit denen für das Eulenfest geworben wird. Auch die Landmeile werde man wieder zu altem Glanz erwecken, sagte Siemoneit-Barum. Regionale Produkte, die Landfrauen und die Landesgartenschau werden neben weiteren Ständen auf der Altendorfer Straße zu finden sein.

Bei der Eulenfest-Verlosung warten nicht nur drei „elektrische“ Hauptpreise auf die Teilnehmer: E-Auto, E-Shopper und E-Bike. Durch die Zusammenarbeit mit simply-local geht die traditionelle Tombola auch erste kleine Schritte der Digitalisierung. Denn beim Losverkauf (unverändert pro Los 1 Euro) erhalten die Teilnehmer eine Klappkarte von simply-local, inklusive Bonuskarte, die einen digitalen Zugang zur App ermöglicht. Diese einzusetzen ist zwar keine Bedingung, um bei der Eulenfest-Verlosung gewinnen zu können, erläuterte Denise Wehe das regionale Einkaufs- und Bonussystem. Aber es bietet einen weiteren Anzeiz, den regionalen Handel vor Ort zu unterstützen und dabei zusätzlich via simply-local Preise gewinnen zu können. Die Eulenfest-Losverkäufer werden ab Mitte September mobil und stationär die Eulenfest-Lose verkaufen und jetzt an gelben (!) Overalls zu erkennen sein.

Das Musikprogramm des Eulenfestes bietet wieder für jeden Geschmack etwas: Auf dem Marktplatz, auf dem Hallenplan und auf der Landmeile werden am Freitag und Sonnabend die Formationen live spielen – von Rock bis Partymusik, von Rapp bis Elektro-Pop. Die Musikschule M1 hat dafür gemeinsam mit Einbeck Marketing ein buntes Bands-Programm zusammengestellt. Gleich nach der Eröffnung mit dem Winterbock-Anstich geht es mit Live-Musik der Band „Hit Radio Show“ auf dem Marktplatz los.

Die vierte Bühne wird seit 22 Jahren von Jimie bespielt, der Jugendinitiative Musik in Einbeck. Hier sind in den vergangenen Jahren insgesamt 232 Bands auf die Bühne gesprungen, manche mehrfach. In diesem Jahr kommen elf weitere hinzu, kündigte Jimie-Vorsitzender Stephan Richter an. Rockiges und Punkiges versprechen schon die Bandnamen. Traditionell mit dabei sind Einbecker Newcomer und Bands mit Einbecker Wurzeln. Die Jungs von „Libuda“ haben ihr Debütalbum am Sonnabend Abend dabei.

Präsentierten das Eulenfest-Programm 2022 (v.l.): Stephan Ohst, Svea Bode, Marcus Kümmerling, Stephan Richter, Denise Wehe, Christoph Bajohr, Rudi Reinert, Mandy Eickhoff und Rebecca Siemoneit-Barum. Foto: Frank Bertram

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