„Jugend forscht“ – und Einbeck forscht mit: Welches Programm Kindern und Jugendlichen geboten wird

Das Finale des Landeswettbewerbs „Jugend forscht! – Schüler experimentieren!“ wird vom 28. bis zum 30. April erstmalig in Einbeck ausgetragen. Und Einbeck forscht mit: Am Sonnabend, 30. April, sind alle Einbecker Kinder ab 6  Jahren in der Innenstadt zum Forschen eingeladen. Die Einbeck Marketing GmbH hat mit engagierten Einbecker Akteuren ein kostenloses Begleitprogramm zusammengestellt. Vor dem PS-Speicher steht außerdem der InnoTruck mit vielen Möglichkeiten, zu experimentieren.

Von 12 bis 16 Uhr wird den jungen Einbecker Forschern am 30. April ein vielseitiges Programm geboten: In der Einbecker Senfmühle erfährt man alles zum Thema Senf, vom Rohstoff, über die Produktion bis hin zur Lagerung. „Kultur trifft digital“ heißt es im Haus der Jugend, die Stadtjugendpflege zeigt wie Filmemacher, Programmierer und Komponisten mit der digitalen Technik arbeiten. Im Stadtmuseum lernt man etwas über den bekannten Einbecker Unternehmer August Stukenbrok, und mit dem Team der „Jungen Linde“ wird anschließend sein verschollener Schatz gesucht. Das EinKiFaBü am Hallenplan lädt die Kinder zu Experimenten rund um die Elemente ein. In der Sparkassenpassage stellt das Unternehmen FlexBio Technologie GmbH ihre Anlage zur Biogaserzeugung aus Abwasser vor. Auch die Gewinnerinnen des 6. Ideencampus Südniedersachsen, die drei Einbecker Elftklässlerinnen der Goetheschule Alina Kowaljow, Katja Katschura und Anastasia Rebensdorf, stellen ihre Erfindung „Mückccesoire“ von der Idee bis zur Umsetzung in der Sparkassenpassage vor.

„Wir danken den Einbecker Unternehmen und Institutionen, die sich aktiv und vielfältig im Rahmen des Begleitprogramms engagieren. So möchten wir den Forschergeist der Einbecker Kinder wecken, um sie mit Spiel und Spaß an Wissenschaft, Forschung und Technik heranzuführen. Anmeldungen nehmen wir jederzeit gerne entgegen“, freut sich Christiane Folttmann, Geschäftsführerin des Bereichs Standortentwicklung der Einbeck Marketing GmbH.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.einbeck-erleben.de/jugend-forscht

InnoTruck steht vor dem PS-Speicher

Ein Höhepunkt des Begleitprogramms steht vor den Toren des PS-Speichers: Der 7,5 Meter breite und 16,5 Meter lange InnoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die mobile Erlebnisausstellung macht Lust auf Technik und Wissenschaft. Auf insgesamt 100 Quadratmetern Fläche auf zwei Etagen sowie mehr als 80 Exponate schicken die Besucher auf Entdeckungsreise von Forschung über Technologie und Anwendung bis hin zum Mitmachen.

Der InnoTruck des Bundesforschungsministeriums in der Außenansicht mit einer Schülergruppe. © BMBF-Initiative InnoTruck / FLAD & FLAD Communication GmbH

Wo liegt der Unterschied zwischen einer Erfindung und einer Innovation? Und wie wird aus einer Idee ein erfolgreiches Produkt? Antworten auf diese und andere spannende Fragen gibt der InnoTruck: Als „Innovationsbotschafter“ des Bundesforschungsministeriums macht das doppelstöckige Ausstellungsfahrzeug auf seiner Deutschland-Reise von Donnerstag bis Sonnabend, 28. bis 30. April, vor dem PS-Speicher Station. Ergänzend zu Führungen für Teilnehmende des Wettbewerbs steht der InnoTruck am Donnerstag und Freitag zur „Offenen Tür“ jeweils von 13.30 bis 16.30 Uhr und am Sonnabend von 9 bis 15.30 Uhr im Rahmen der „Expo der Ideen“ in der PS-Halle allen Interessierten kostenfrei offen.

„Im InnoTruck zeigen wir mit anschaulichen Beispielen, welche Bedeutung naturwissenschaftlich-technische Errungenschaften für unseren Alltag haben. Denn Innovationen sind wichtig, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen und langfristig Wohlstand, Beschäftigung und eine steigende Lebensqualität zu sichern“, erklärt der Biologe Dr. Peter Stoffels, der gemeinsam mit dem Molekularwissenschaftler Dr. Frank Kraus den Truck in Einbeck begleitet. Die Mitmach-Ausstellung soll den Forschergeist fördern und gibt den Teilnehmenden des Jugend forscht-Wettbewerbs neue Impulse, wie sie später mit einem Beruf im „MINT-Bereich“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zur Lösung wichtiger Zukunftsaufgaben wie dem Klimawandel oder der Therapie von Volkskrankheiten beitragen können.

Die mobile Ausstellung lädt ein zu einer multimedialen Entdeckungsreise von der Forschung über die Technologie und die Anwendung bis hin zu Berufsbildern und Mitmachangeboten. Mit Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen lassen sich Innovationen nicht nur anschauen, sondern auch anfassen und ausprobieren. So zeigt ein kollaborativer Roboter, wie die Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen in Zukunft aussehen könnte, Beispiele aus dem Bereich Mobilität führen vor Augen, wie die Verkehrswende gelingen kann und medizintechnische Exponate demonstrieren den Fortschritt in der Gesundheitsforschung.

Die projektbegleitenden Wissenschaftler erläutern im Gespräch Hintergründe der Initiative und wissenswerte Details zur Ausstellung. © BMBF-Initiative InnoTruck / FLAD & FLAD Communication GmbH

KWS stellt sich dem Nachwuchs vor

KWS und der PS-Speicher haben als Patenunternehmen den Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ nach Einbeck geholt. Mehr als 50 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer, Familie und Freunde werden dazu aus ganz Niedersachsen nach Einbeck kommen. Neben den Vorführungen der Experimente gibt es für Teilnehmer und Betreuer auch ein interessantes Programm von KWS.

Vom 28. bis zum 30. April qualifizieren sich die jungen Forscherinnen und Forscher aus Niedersachsen in der PS-Halle Einbeck für das Bundesfinale der Juniorsparte „Schüler experimentieren“. Dazu präsentieren 52 Schülerinnen und Schüler im Alter von 9 bis 14 Jahren einer Jury ihre 33 Projekte. Die KWS wird mit vier Juroren in verschiedenen Fachkategorien vertreten sein. Als Patenunternehmen möchte KWS die kleinen Tüftler unterstützen und ihre Ideen und ihren Forschergeist fördern sowie weitere Kinder für Forschung und Naturwissenschaften begeistern.

Für KWS ist der Wettbewerb von „Jugend forscht“ eine gute Gelegenheit, sich dem Nachwuchs vorzustellen. Insbesondere für Naturwissenschaftler bietet das international tätige Pflanzenzüchtungsunternehmen spannende Karrieremöglichkeiten. Das zeigen unter anderem auch die Auszubildenden von KWS, die an einem Informationsstand über die Ausbildungsmöglichkeiten bei KWS sprechen. Zudem gibt es Mitmachstationen aus dem Bereich Chemie (Bestimmung von Pflanzeninhaltsstoffen durch Auftrennung von Pflanzenteilen) und dem digitalen Feld-Service (Messung von Pflanzentrockenheit mit einer Thermalkamera). Auch können alle Interessierten ihr Wissen rund um Saatgut und Pflanzenzüchtung auf spielerische Weise testen. Vor dem PS-Speicher gibt es zudem das riesige fahrende Zuckerrübenlabor „PUMA“ zu bestaunen.

(Mit Pressemitteilungen Einbeck Marketing GmbH, KWS, PS-Speicher und BMBF-Initiative InnoTruck)

„Jugend forscht – Schüler experimentieren“ in Einbeck: KWS bietet den jungen Tüftlern ein spannendes Begleitprogramm. Bildautor: Stiftung Jugend forscht e. V.

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