Verschiedene zweisprachige Stadtführungen durch Einbeck

Symbolbild Fachwerk. Foto: Frank Bertram

An vielen Orten begegnen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft – die einen sind seit Generationen hier zuhause, die anderen sind aus allen Himmelsrichtungen zugewandert. So war das auch schon vor 1000 Jahren, als Einbeck entstand und in den folgenden Jahrhunderten zu einer Stadt wurde, die wuchs und sich weiter entwickelte. Immer wieder kamen neue Menschen in die Stadt. Die Geschichte der Stadt Einbeck können Interessierte während der Interkulturelle Woche bei zweisprachige Stadtführungen erleben. Eingeladen sind alle deutschen Familien und alle neuen Nachbarn, für die die Muttersprache arabisch, kurdisch, afghanisch und türkisch ist. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstalter ist der Förderverein der IGS Einbeck in Kooperation mit dem Diakonischen Werk („Neue Nachbarn“) und der Tourist-Information der Stadt Einbeck. Eine Anmeldung ist notwendig und kann hier per E-Mail erfolgen: simone.bertram@igs-einbeck.eu . Treffpunkt ist jeweils vor dem Eicke’schen Haus in der Marktstraße.

Das Projekt wurde mit Jugendlichen geplant, die sich mit ihrer neuen Heimatstadt Einbeck auseinandergesetzt haben. An der Umsetzung sind Gästeführer und verschiedene Dolmetscher beteiligt. Die zweisprachigen Stadtführungen werden auf Deutsch durchgeführt und dann jeweils parallel auf Arabisch, Türkisch, Kurdisch oder Afghanisch übersetzt. Gästeführerin Elena Küchemann geht dafür mit den Dolmetschenden bereits vorher einmal durch die Stadt, damit diese sich sprachlich gut vorbereiten können.

Folgende Termine werden angeboten:

Dienstag, 6. Oktober, 17 bis 18.30 Uhr, Deutsch und Arabisch

Mittwoch, 7. Oktober, 17 bis 18.30 Uhr, Deutsch und Kurdisch

Donnerstag, 8. Oktober, 17 bis 18.30 Uhr, Deutsch und Afghanisch

Freitag, 9. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr, Deutsch und Türkisch & Deutsch und Arabisch.

Ulrike Lauerwald, Mayssam Freitag und Simone Bertram (oben, v.l.) mit den IGS-Schülerinnen Maria Alhaj, Fiona Scholz und Sana Naseri (unten v.l.). Foto: Frank Bertram

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