Vier Verletzte bei Großbrand in Greene

Bei einem Großbrand im Einbecker Ortsteil Greene wurden am Sonnabend vier Menschen verletzt. Laut Polizei entstand ein geschätzter Sachschaden von mehr als 250.000 Euro. Aus bislang ungeklärten Umständen geriet nach 9 Uhr ein kombiniertes Wohn- und Werkstattgebäude im Ortskern in Vollbrand. „Ein Feuer eines solchen Ausmaßes und mit so einer massiven Rauchentwicklung erfordert einen großen Personaleinsatz“, erklärte heute Feuerwehr-Sprecher Konstantin Mennecke. „Mit insgesamt über 300 Einsatzkräften aller Rettungsorganisationen gehört dieser Brand zu den größeren Einsätzen der vergangenen Jahre, über Nacht waren weiterhin Feuerwehren als Brandwache im Einsatz.“

Foto: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim

Durch das Feuer entstand eine größere Rauchwolke, die sich in Richtung Kreiensen bewegte. Im Rundfunk wurde die Bevölkerung deshalb aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Luftmessungen vor Ort ergaben laut Polizei, dass es zu keiner gesundheitsbelastenden Beeinträchtigung gekommen war.

Durch das Feuer sind zwei Bewohner durch Rauchgasintoxikation verletzt worden. Ein weiterer Bewohner erlitt Brandverletzungen. Alle drei wurden ins Einbecker Krankenhaus gebracht. Bei den Löscharbeiten verletzte sich zudem ein Feuerwehrmann leicht.

Gegen 13.30 Uhr war der vordere Teil des Gebäudes abgelöscht. Die Löscharbeiten im hinteren Teil verliefen schwieriger, da dort abgelagerte Reifen in Brand geraten waren. Das Gebäude ist unbewohnbar. Alle Bewohner wurden privat untergebracht. Unter anderem dafür war auch ein Mitarbeiter der Stadt Einbeck vor Ort.

Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Brandursache ist noch ungeklärt. Während der Löscharbeiten wurde der Verkehr weiträumig umgeleitet. Auch die B 64 war betroffen.

Im Einsatz waren mehr als 300 Mitglieder der Feuerwehren des Landkreises Northeim, der Werksfeuerwehr Continental unter Leitung des Greener Ortsbrandmeisters, das THW, verschiedene Rettungskräfte sowie Polizeibeamte aus Bad Gandersheim, Einbeck und Northeim.

Foto: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim

(Mit Pressemitteilung Polizeiinspektion Northeim)