KWS trotzt Corona vor der Frühjahrsaussaat

KWS konnte der Corona-Pandemie bislang trotzen. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie werden im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich nur geringfügige Auswirkungen auf die Ertragslage der KWS-Gruppe haben, teilte der Vorstand heute mit. Die möglichen Auswirkungen auf das am 1. Juli 2020 beginnende neue Geschäftsjahr 2020/2021 dämpfen jedoch die Wachstumserwartungen der KWS-Gruppe, erläuterten die Saatzüchter bei der Veröffentlichung der Quartals-Bilanzzahlen.

Die globalen Geschäftsaktivitäten bei KWS waren im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2019/2020 von den Auswirkungen der Corona-Pandemie gekennzeichnet. Trotz dieser herausfordernden Rahmenbedingungen ist es der KWS-Gruppe nach eigenen Angaben gelungen, Landwirte rechtzeitig zur Frühjahrsaussaat mit Saatgut zu versorgen. Das teilte das Saatzuchtunternehmen aus Einbeck heute bei der Veröffentlichung seiner Quartals-Bilanzzahlen mit. Hierbei habe sich im Vergleich zum Vorjahr der frühere Beginn der Aussaat in einigen Regionen positiv ausgewirkt.

Das Unternehmen aus Einbeck hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019/2020 einen Umsatzanstieg von 18 Prozent auf 1.012,5 Millionen Euro erzielt. Das organische Wachstum lag bei 10 Prozent. Das EBITDA verbesserte sich deutlich auf 247,4 (210,6) Millionen Euro, das EBIT stieg auf 184,3 (173,1) Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich auf 4,18 (3,88) Euro.

„Der Schutz der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für KWS oberste Priorität“, erklärte Finanzvorstand Eva Kienle. „Wir haben bereits frühzeitig an den weltweiten Standorten umfassende Maßnahmen getroffen, die sich an den Empfehlungen und Anordnungen der nationalen und internationalen Gesundheitsbehörden orientieren bzw. darüber hinausgehen. Gleichzeitig haben wir alle wesentlichen Produktions- und Logistikprozesse aufrechterhalten, um die Versorgung der Landwirtschaft mit Saatgut in dieser kritischen Phase zu gewährleisten.“

Beim Umsatzanstieg (Prognose: 8 bis 12 Prozent) und bei der EBIT-Marge (11 bis 13 Prozent) erwartet die KWS-Gruppe, nunmehr den jeweils oberen Bereich der Prognosespanne zu erreichen.

KWS-Vorstand (v.l.): Leon Broers, Felix Büchting, Peter Hofmann, Hagen Duenbostel, Eva Kienle. Foto: KWS

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