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Neue Broschüre über „Die 42 Bildtafeln am Eickeschen Haus in Einbeck“ erschienen

Jede Besucherin und jeder Besucher der Einbecker Altstadt steht irgendwann in der Marktstraße vor dem Eickeschen Haus, einem Juwel der Holzschnitzkunst der Renaissance. Die Fülle der Motive und Symbole des vor 400 Jahren entstandenen, zwischen 2002 und 2006 komplett sanierten Hauses ist nicht einfach mit einem Besuch zu erfassen. Zudem sind einige der insgesamt 42 Bildtafeln besonders in den oberen Etagen nur schwer ohne Hilfsmittel zu betrachten. Die Stiftung Eickesches Haus hat sich daher entschlossen, eine kompakte Broschüre herauszugeben, in der alle Tafeln auf Fotos zu sehen sind und erläutert werden.

Mit der neuen Broschüre in der Hand (v.l.): Jens Ellinghaus (Vorstandvorsitz Stiftung Eickesches Haus), die Autoren Gerald Strohmeier und Frank Bertram, Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Ulrike Lauerwald (PBR, Einbeck Tourismus). Foto: Erik von Petersson

Jede touristische Gästeführung durch die Innenstadt beginnt an dem prächtigen Fachwerkhaus oder führt an ihm vorbei. Ein Großteil der Abbildungen, Schrifttafeln und Verzierungen ist von der Straße aus gut zu erkennen. Viele aber nicht. Daraus ist bereits seit längerem der Wunsch entstanden, die prägenden Bildtafeln des Eickeschen Hauses gewissermaßen mit nach Hause nehmen und alle Details in Ruhe noch einmal betrachten zu können. Kompakt und einfach lesbar, ohne einen wissenschaftlichen Anspruch.

Als vor zwei Jahren Sascha Poht aus Durach/Allgäu das Eickesche Haus komplett und hochauflösend gescannt und fotografiert hatte, kam die Idee einer solchen Broschüre einer Realisierung deutlich näher, waren doch nun perfekt ausgeleuchtete Abbildungen aller Bildtafeln unkompliziert verfügbar. Die Beschreibungen steuerten Gerald Strohmeier und Frank Bertram bei, beide dem Eickeschen Haus besonders verbunden, der eine als ehemaliger Baudirektor der Stadt Einbeck, früherer Stiftungsvorstandsvorsitzender und heutiges Kuratoriumsmitglied, der andere als langjähriger Lokaljournalist und Gästeführer der Stadt Einbeck.

Das 100-seitige Heft präsentiert Fotos von allen 42 Bildtafeln mit jeweils kurzen Erläuterungen – und das im handlichen Format für den Betrachter, der sich nach einem Besuch Einbecks und des Eickeschen Hauses noch einmal alles in Ruhe ansehen möchte oder der sich schon immer gefragt hat, wie denn die Bildtafeln in den oberen Etagen aussehen und was sie bedeuten.

„Diese Broschüre ist nicht nur eine Würdigung eines einzigartigen Fachwerkbaus der Renaissance, sondern auch ein Beitrag zur Bewahrung unseres kulturellen Erbes“, schreibt die Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Eickesches Haus, Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek in ihrem Grußwort. „Mein herzlicher Dank gilt allen, die an der Entstehung dieses Werkes mitgewirkt haben.“

„Die 42 Bildtafeln am Eickeschen Haus in Einbeck“, Herausgeberin: Stiftung Eickesches Haus, 100 Seiten, erhältlich bei der Tourist-Information im Eickeschen Haus, Marktstraße 13, zum Preis von 7,50 Euro pro Exemplar.

So sieht die neue Broschüre über das Eickesche Haus aus. Foto: Erik von Petersson
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