Mit einem symbolischen Spatenstich im Gewerbegebiet am Butterberg in Einbeck hat Landrätin Astrid Klinkert-Kittel gemeinsam mit den Hauptverwaltungsbeamten oder ihren Vertretern aus Einbeck, Dassel, Bodenfelde und Uslar den öffentlich geförderten Glasfaserausbau in Gewerbegebieten im Landkreis Northeim gestartet. Diesen hatte in einer öffentlichen Ausschreibung die Telekom gewonnen. Die Telekom wird mehr als 22 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und 18 neue Netzverteiler aufstellen. Das ergibt nach deren Angaben höhere Geschwindigkeiten bis 1000/2000 Megabit pro Sekunde an 261 Adressen in den örtlichen Gewerbegebieten. Bereits in den kommenden Monaten werden erste Unternehmen am Netz sein, der Ausbau insgesamt soll im Herbst 2026 abgeschlossen sein.
„Ich freue mich, dass die Arbeiten in den Gewerbegebieten bereits starten konnten“, sagte Astrid Klinkert-Kittel. Mit dem Breitbandausbau stärke man die Infrastruktur im Landkreis Northeim für Unternehmen. Bereits seit 2016 laufe der Breitbandausbau im Landkreis Northeim kontinuierlich, insgesamt seien bisher 23,2 Millionen Euro investiert worden, die Hälfte kam vom Bund, die andere Hälfte haben sich Land und Landkreis Northeim geteilt. „Der Breitbandausbau ist aber nicht nur ein technisches Projekt. Er ist auch ein starkes Signal an unsere Unternehmen: Wir wollen, dass sie hier wachsen, investieren und erfolgreich sind. Wir wollen, dass der ländliche Raum dieselben Chancen hat wie die Ballungszentren.“ Schnelles Internet sei kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Wirtschaften, für Innovation und für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land, sagte die Landrätin vor dem Spatenstich. „Unsere Unternehmen – ob Handwerksbetrieb, Mittelständler oder Start-up – brauchen stabile und leistungsfähige Glasfaseranschlüsse, um konkurrenzfähig zu bleiben, um digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und um Fachkräfte in der Region zu halten.“
„Glasfaser ist für Unternehmen ein großer Wettbewerbsvorteil“, sagt auch Telekom-Konzernbevollmächtigter Steffen Weißhuber. „Wer seine Zustimmung für den Anschluss seiner Immobilie bisher nicht gegeben hat, kann das jetzt nachholen“, ergänzt Telekom-Regionalmanagerin Sabine Köhler. „Sonst kommt die Glasfaser nicht ins Unternehmen oder ins Haus, sondern führt lediglich daran vorbei.“
„Wir arbeiten eng mit dem Landkreis Northeim zusammen“, sagte André Zehl, zuständiger Technischer Leiter der Telekom. „Transparenz und professionelles Baustellenmanagement sind dabei oberstes Gebot.“ Vorgegangen werde in Bauabschnitten. Beauftragt ist die Baufirma MKM Communications GmbH.
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