Die Volksbank eG in Seesen mit ihren Standorten in Einbeck, Kreiensen und Markoldendorf verändert ihr Filialnetz. Grundlage sind Erkenntnisse einer umfassenden Frequenz- und Filialanalyse, wie die Genossenschaftsbank heute mitteilte. „Wir sind eine ländliche Flächenbank, die Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden sind breit gefächert“, erklärte Vorstandsmitglied Andreas Wobst. „Die persönliche Nähe spielt dabei eine große Rolle, aber auch die digitalen Möglichkeiten gewinnen immer mehr an Bedeutung. Nicht wir bestimmen, auf welchem Wege die Kundinnen und Kunden auf uns zukommen, sondern sie selbst. Unsere Aufgabe ist es, schnell, effizient und nachhaltig auf diese Bedürfnisse zu reagieren.“

„Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unseren angepassten Strukturen einen wichtigen Schritt in die Zukunft gemacht haben und sowohl mit unserem Leistungsangebot als auch in wirtschaftlicher Hinsicht eine moderne und nachhaltige Lösung entwickelt haben“, sagte Wobst. Anzahl und der Art der Filialen werden laut Volksbank zum 1. Oktober angepasst. Die Kunden werden dafür persönlich angeschrieben. Eine grundsätzliche, strategische Ausrichtung werde die räumliche Trennung von Bargeld und Filialen sein. Damit reagiere man nicht allein auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden, sondern leite auch eine weitere Konsequenz aus den vergangenen Geldautomaten-Sprengungen ein. „Der Schutz unserer Kundinnen und Kunden, unserer Mitarbeitenden und der Filialen hat für uns oberste Priorität”, erklärte Andreas Wobst.
In Einbeck, Kreiensen und Markoldendorf werden die Öffnungszeiten der Filialen reduziert, die SB-Filiale in Sievershausen wird in die Filiale Markoldendorf integriert. Die Filiale in Einbeck bleibt beim vollen Leistungsangebot, reduziert aber die Öffnungszeiten um zwei Stunden pro Woche: montags öffnet die Filiale erst um 9 Uhr (bisher 8 Uhr), donnerstags schließt sie bereits um 18 Uhr (bisher 19 Uhr). „Es hat sich gezeigt, dass diese beiden Stunden von unseren Kundinnen und Kunden kaum für Servicegeschäfte genutzt werden“, erklärte Wobst.
Die Filialen in Kreiensen und Markoldendorf werden ebenfalls ab Oktober weiterhin ein komplettes Leistungsangebot bereitstellen. Der Schwerpunkt soll auf die Beratung gelegt werden, es werde weiterhin Kundenberater vor Ort geben, heißt es. Hinzu kommt ein automatisierter Bargeldprozess, teilt die Volksbank mit. Die Öffnungszeiten der beiden Filialen werden künftig bei insgesamt jeweils 21 Wochenstunden liegen. Sowohl montags, dienstags und donnerstags steht das Leistungsangebot dieser Filialen von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr zur Verfügung. Am Freitag ist künftig nicht mehr geöffnet, am Donnerstag wird im Vergleich zu heute bis 19 Uhr die Öffnung um eine Stunde verkürzt.
Die geänderten Öffnungszeiten in den Filialen Einbeck, Kreiensen und Markoldendorf würden keineswegs eine Einschränkung bei den Beratungszeiten bedeuten, betont die Volksbank in ihrer Pressemitteilung. Die Berater stehen den Kunden auch weiterhin von 7 Uhr bis 20 Uhr für Termine zur Verfügung, auf Wunsch auch bei den Kunden zuhause im eigenen Wohnzimmer. Auch in Zukunft sei gewährleistet, dass der Beratungsbedarf der Kunden gedeckt werde und die Beratung angepasst an individuelle Bedürfnisse und freie Zeiten erfolgen könne. Zusätzlich zum persönlichen Beratungsangebot werden die digitale Beratung und das Telefonbanking weiter ausgebaut und dem Kunden wird noch mehr Flexibilität geboten, erklärte die Volksbank.
