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Hochwasserlage entspannt sich, Krisenstab in Einbeck beendet, Bürgermeisterin dankt Helfern

(c) Foto: Frank Bertram

Am Stauwehr des Hochwasserrückhaltebeckens Salzderhelden am Nachmittag des 27. Dezember. Foto: Frank Bertram

Die Hochwasserlage in Einbeck entspannt sich am Mittag des 29. Dezember weiter, der gemeinsame Krisenstab von Kreisfeuerwehr, Stadt Einbeck und Hilfsorganisationen (DRK, Johanniter, THW und Polizei) beendet bis auf Weiteres seine Arbeit. Wie er mitteilte, werde die derzeitige Abfluss-Menge des Leinepolders im Laufe des Tages reduziert. Der Leine-Pegel sei in den vergangenen Stunden an den meisten Messpunkten leicht gestiegen, der verringerte Abfluss des Polders werde aber mit einigen Stunden Versatz wieder zu einer Pegelsenkung führen. Das Volumen des Hochwasserrückhaltebecken in Salzderhelden hat gegenüber gestern abgenommen, es wird am 29. Dezember um 10 Uhr mit 31,3 Millionen Kubikmeter Wasser angegeben, das entspricht einem Füllgrad von 84,6 Prozent. Der Durchfluss wird aktuell (29. Dezember, 10 Uhr) mit knapp 231 Kubikmetern pro Sekunde angegeben, seit 9 Uhr wurde von rund 250 Kubikmetern pro Sekunde reduziert.

In Erzhausen ist die Kanalisation wieder teilweise überflutet, mit mobilen Toiletten und Duschen wird die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt. Die Straße zwischen Greene und Erzhausen musste erneut gesperrt werden. Laut Krisenstab ist derzeit Wind problematisch, der an einigen Stellen Leinewasser in Ortslagen drückt.

In der Kernstadt sind die Pegel weiter rückläufig. Der Bäckerwall und die Straße Am Dreckmorgen bleiben gesperrt. In den westlichen Ortsteilen hat sich die Hochwasserlage entspannt.

Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek dankte allen Beteiligten: „Ich danke von Herzen den vielen Kameradinnen und Kameraden der städtischen und der Kreisfeuerwehr, die seit dem 23. Dezember unzählige Stunden in den Schutz der Kernstadt und der Ortschaften investiert haben und das ganze Weihnachtsfest über im Einsatz waren. Gleiches gilt für die vielen Helferinnen und Helfer des THW, des DRK, der Johanniter und der Polizei, die sowohl mit technischer Unterstützung, als auch in der Versorgung der Feuerwehren rund um die Uhr im Einsatz waren. Auch den vielen sonstigen Freiwilligen, die in unterschiedlichster Art und Weise unterstützt haben, danke ich sehr herzlich. Es war beeindruckend im Krisenstab mitzuerleben, wie schnell und reibungslos hier gearbeitet wurde und wie gut die Koordination der Akteure funktioniert hat. Hierdurch konnten größere Schäden verhindert werden.“

Aufgrund der aufgeweichten Deiche bitten die Behörden unverändert eindringlich darum, die Deichanlagen nicht zu betreten. „Halten Sie Abstand zu Flüssen und Bächen und fahren Sie nicht durch überflutete Straßen“, schreibt der Krisenstab. Zur Rückgabe von Sandsäcken wird im neuen Jahr informiert werden, durch die fortbestehende Gefahrenlage wird darum gebeten, weiterhin keine Sandsäcke abzubauen oder zurückzubringen.

(Mit Presseinformation Stadt Einbeck)

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