THW Einbeck erkundet und prüft Wohnraum für Ukraine-Flüchtlinge im Landkreis Northeim

Das THW Einbeck ist seit zehn Tagen für den Landkreis Northeim tätig, um Wohnraum für Ukraine-Flüchtlinge zu erkunden. Der Ortsverband Einbeck des Technischen Hilfswerk (THW) berät außerdem den Landkreis fachlich zu Optionen des THW, weitergehend zu unterstützen, zum Beispiel für Logistikmaßnahmen.

Von einzelnen Zimmern über Wohnungen und Häuser bis zu Gruppenunterkünften für knapp 100 Personen: Alle solche Gebäude stehen auf den Listen der ehrenamtlichen THW-Einsatzkräfte, die sie sich anschauen und auf Tauglichkeit prüfen müssen, bevor dort Menschen aus der Ukraine untergebracht werden können. Diese Ergebnisse werden dann vom THW an den Landkreis Northeim weitergeleitet, der auf dieser Grundlage sich für oder gegen das Objekt entscheidet, erläutert THW-Sprecher Maximilian Radke. „Die Hilfsangebote aus der Bevölkerung sind in diesem Rahmen sehr groß.“

Dabei wird nicht nur viel Arbeit vor Ort in den Wohnungen geleistet, auch im Hintergrund erfordere dieses viel Arbeit und Engagement im Ortsverband, sagt Radke. „Denn für jedes Objekt wird eine Akte angelegt und mit den entsprechenden Mitteln versehen. Auch muss jeder Vermieter zunächst durch uns kontaktiert werden und Termine mit diesem vereinbart werden. All dieses passiert im stillen Hintergrund, macht aber die Arbeit draußen erst möglich.“

Rund 180 Wohnungen und Objekte im Stadtgebiet Einbeck, Dassel, Bad Gandersheim und Kalefeld haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte noch vor sich, um sie auf Eignung zu prüfen. Ebenfalls ist für diese Aufgabe der Ortsverband Northeim tätig, der sich Wohnungen in den Stadtgebieten Northeim, Nörten-Hardenberg, Uslar, Moringen und Hardegsen anschaut. Dafür werden die THW-Einsatzkräfte durch ihre Arbeitgeber von ihrer regulären Arbeit freigestellt. „Danke, dass wir helfen können“, bedankt sich Radke.

Weiterhin leistet das THW bundesweit und auch im benachbarten Ausland (Polen, Moldau, Rumänien) wichtige Hilfe für die Länder und die Europäische Union bei der Versorgung und Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge.  Zudem plant das Technische Hilfswerk im Auftrag des Auswärtigen Amtes Hilfsgütertransporte ins benachbarte EU-Ausland, die zum Teil auch durch das THW selbst durchgeführt werden. Hier werden insbesondere Hygiene-Kits und medizinische Ausrüstung transportiert, heißt es in der Pressemitteilung des THW Einbeck.

Weitere Informationen des Landkreises Northeim zum Ukraine-Krieg und seinen Folgen vor Ort hier.

(Mit Pressemitteilung THW Einbeck)

THW-Mitarbeiter erkunden und prüfen Wohnraum für Ukraine-Flüchtlinge im und für den Landkreis Northeim. Foto: THW Einbeck / Maximilian Radke

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