Sparkasse spendet für Neu-Deli

Noch in diesem Jahr sollen erste Veranstaltungen stattfinden im Kinosaal des einstigen Deli an der Münsterstraße in Einbeck. Bis dahin hat der neue Verein Einbecker Lichtspielfreunde noch einiges zu tun. Ziel ist Neu-Deli, ein neues Lichtspielhaus, das aber keine Konkurrenz zum kommerziellen Kino sein möchte. Die Sparkasse Einbeck hat dem Verein eine Spende von 1500 Euro überreicht, der ein erster Beitrag für eine neue Elektrik im Gebäude sein soll.

„Wir waren von der Idee und dem ehrenamtlichen Engagement begeistert“, sagte Sparkassendirektor Stefan Beumer bei der Spendenübergabe an den Verein Einbecker Lichtspielfreunde. „Wenn eine neue Kulturstätte in Einbeck entsteht, finden wir das immer toll.“ Und deshalb habe die Sparkasse auch gerne einen ersten Beitrag für das Neu-Deli beigesteuert.

Insgesamt schätzt der Verein die Kosten für notwendige Erneuerungen im Deli-Saal auf rund 200.000 Euro. Diese Summe werde man nicht mit einem Mal aufbringen können, sagte Vorsitzender Eckhart Hüser. Man werde immer wieder die Sommermonate nutzen, um weiter zu bauen. Start soll aber in jedem Fall noch 2021 sein. Aktuell hat der Verein 15 Kernmitglieder, weitere Unterstützung ist gerne gesehen. Fördermöglichkeiten prüft der Verein.

Die Substanz und die Farbigkeit der 1970-er Jahre im Deli soll erhalten bleiben, auch die spezielle Falttechnik der Wände im Saal. Komplett erneuert werden müssen Licht, Ton und Projektion, dafür ist neues Equipement notwendig.

Die Einbecker Lichtspielfreunde wollen aber nicht ausschließlich Filme zeigen (und dabei vor allem solche, die nicht in kommerziellen Kinos laufen würden). Auch die kleine Bühne vor der Leinwand kann bespielt werden für verschiedene kulturelle Veranstaltungen im 190 Plätze fassenden Saal. Hinzu kommen soll der Bereich der E-Games, hier sollen Videospiele-Turniere organisiert werden.

Ulrich Scheele und Stefan Beumer überreichen für die Sparkasse Einbeck den Spendenscheck an Eckhart Hüser und Nadja Pastrick vom Verein Einbecker Lichtspielfreunde Neu-Deli. Foto: Frank Bertram
Noch eine Baustelle: das frühere Deli-Kino. Foto: Frank Bertram

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