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Sportlerehrung 2025: Stadt Einbeck würdigt Erfolge von 141 Aktiven mit Medaillen und Urkunden

(c) Foto: Frank Bertram

Mit Urkunden und Medaillen in Gold, Silber und Bronze hat die Stadt Einbeck bei der Sportlerehrung für das Jahr 2025 die Erfolge von insgesamt 141 Sportlerinnen und Sportlern sowohl in Einzeldisziplinen und in zehn Mannschaften gewürdigt. „Ich gratuliere Ihnen und Euch allen zu den erbrachten sportlichen Leistungen und Erfolgen, für das vor uns liegende Sportjahr wünsche ich allen viel Gesundheit, verletzungsfreie Wettkämpfe und den Mut, neue Ziele zu erreichen“, sagte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek. Die Stadt Einbeck zeichnet jährlich Sportlerinnen und Sportler für herausragende, überregionale sportliche Leistungen oder besondere Verdienste um den Sport aus.

Die bei der Ehrungsfeier gewürdigten Siege und persönlichen Bestleistungen bei Europameisterschaften und Deutschen Meisterschaften, auf Landes- oder Bezirksebene haben die Sportlerinnen und Sportler persönlich errungen. Ihre Erfolge beruhten auf harter Arbeit, auf Scheitern und auf Beharrlichkeit. „Siegen ist einfach, verlieren und weitermachen, das sind die Künste, die dem Sport eine Ehre wert machen“, sagte die Bürgermeisterin. Alle heute ausgezeichneten Sportler und Mannschaften hätten 2025 Trainingsfleiß und Ausdauer gezeigt, Misserfolge weggesteckt, seien aufgestanden, wenn sie hingefallen waren, im entscheidenden Moment seien die Geehrten über sich hinaus gewachsen.

Die Siege erringen die Sportler selbst. „Aber um Topleistungen erbringen zu können, müssen die Strukturen rund um den Sport stimmen“, sagte die Bürgermeisterin. Athletinnen und Athleten brauchen Trainer und gut Trainingsbedingungen. „Und es muss Menschen geben, die sich um das ganze Drumherum kümmern – vom Vorsitzenden über den Kassenwart in den Vereinen bis zu den Eltern, welche die Sportbegeisterung ihrer Kinder teilen, finanzieren und viel Zeit investieren.“ Das sei mit einem hohen persönlichen Einsatz verbunden. „Das ist alles andere als selbstverständlich“, dankte Dr. Sabine Michalek.

Die Stadt ehre Siegerinnen und Sieger, aber Sport sei mehr als Wettbewerb, er habe für die Gesellschaft eine besondere Bedeutung, sagte die Bürgermeisterin. Der organisierte Sport trage zur Stiftung von Gemeinschaft bei, führe Menschen zusammen. Gemeinsam betriebener Sport etwa in einem Verein schaffe ein Zugehörigkeitsgefühl, verbinde über kulturelle, soziale oder auch sprachliche Grenzen hinweg und vermöge Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters zusammenzuführen. Sport vermittle Werte des freiheitlichen Gemeinwesens, wie zum Beispiel die Akzeptanz von Regeln, von Fairplay, von Respekt oder Teamfähigkeit, aber auch Einsatzbereitschaft sowie den adäquaten Umgang mit Niederlagen und Erfolgen. „Diese Werte werden im Sport konkret erlangt, erlebt und weitergegeben“, sagte Michalek.

Besondere Ehrung für Hans Radke durch Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (l.) und die stellvertretende Sportausschuss-Vorsitzende Antje Sölter. Foto: Frank Bertram

Die diesjährige besondere Sportlerehrung 2025 ging an Hans Radke. Damit würdige die Stadt Einbeck einen Mann, der sich nicht in die erste Reihe dränge, sondern lieber im Hintergrund für den Verein wirke, sagte die stellvertretende Sportausschuss-Vorsitzende Antje Sölter. Als Radke mit Judo begonnen habe – dem Sport, der sein Leben präge und bei dem man durch Nachgeben siege – da habe sie gerade laufen gelernt, also vor mehr als fünf Jahrzehnten. Hans Radke ist seit vielen Jahren Vorsitzender des Einbecker Judo-Club. Er habe den Judo-Sport in Einbeck bekannt gemacht und überregional vertreten, viele junge Menschen hätten den Sport in den vergangenen Jahrzehnten durch ihn erlernt. Bei vielen erfolgreichen Meisterschaften hätten die Judoka Einbeck überregional vertreten. Erst vor zwei Wochen fanden die Landesmeisterschaften in Einbeck statt. Der Judo-Club gehöre nicht zuletzt durch Hans Radke seit vielen Jahren außerdem fest zur Städtepartnerschaft mit Thiais. „Ich persönlich schätze ihn wegen seiner ruhigen, sachlichen Art“, sagte Sölter. Offen und interessiert, das große Ganze im Auge, so bringe sich Hans Radke als hinzugewähltes Mitglied auch seit mehr als 20 Jahren im Sportausschuss des Einbecker Stadtrates ein. „Seine Kompetenz und sein Weitblick bereichern unsere Stadt im sportlichen Bereich.“ Auf seine Initiative sei der Runde Tisch von Sportvereinen, der Politik und Verwaltung gegründet worden. Hans Radke dankte für die Auszeichnung und all seinen Unterstützern in den vergangenen Jahren, vor allem seiner Ehefrau.

Eine Übersicht aller Geehrten findet sich hier:

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