Künstliche Intelligenz (KI) prägt Lern- und Arbeitsprozesse in nahezu allen Branchen – vom Handwerk über kaufmännische Berufe bis hin zu Pflege oder Verwaltung. KI wird die Gesellschaft verändern. Die BBS Einbeck lädt zu einem öffentlichen Informations- und Diskussionsabend über das Thema ein. Unter dem Titel „Künstliche Intelligenz – Fortschritt feiern oder fürchten lehren?“ rückt die Veranstaltung am Donnerstag, 29. Januar, um 18 Uhr im BBS-Forum die Frage in den Mittelpunkt, wie Künstliche Intelligenz die Gesellschaft, das Lernen sowie das Berufs- und Arbeitsleben verändern wird – und welche Konsequenzen dies für Schulen, Unternehmen und Bürger hat. Statt technischer Details geht es den Veranstaltern um Orientierung: Was bedeutet KI für die kommenden Jahre, welche Entwicklungen prägen Gegenwart und Zukunft? Und: welche Rolle wollen wir gemeinsam einnehmen?
Die Berufsbildenden Schulen wollen mit dem Abend bewusst deutlich machen: Künstliche Intelligenz geht alle an. „Die Entwicklungen im Bereich Künstlicher Intelligenz verändern Schule, Beruf und Gesellschaft tiefgreifend“, betont Schulleiter Renatus Döring. „Wir möchten Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven zusammenbringen und gemeinsam darüber sprechen, wie wir den Umgang mit KI verantwortungsvoll, reflektiert und mit Mut gestalten können.“ Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürger, Eltern, Lehrkräfte aller Schulformen, Unternehmer sowie an Vertreter aus Verwaltung und Politik. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Der zentrale Impuls kommt von Hauke Pölert, Lehrer für Spanisch und Geschichte, Oberstufenkoordinator am Theodor-Heuss-Gymnasium Göttingen sowie Influencer im Bildungsbereich. Pölert gehört bundesweit zu den prägenden Stimmen, die KI aus schulischer Perspektive denken. Die BBS hat schon mehrfach auf seine Expertise zurückgegriffen. In seinem Vortrag gibt er einen kompakten und verständlichen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Feld der Künstlichen Intelligenz und zeigt, warum niemand diese Transformation ignorieren kann – weder junge Menschen noch Lehrkräfte, Eltern, Unternehmen oder Verwaltung.
Es wird unter anderem um Fragen gehen, welche Rolle KI künftig in Unterricht und Ausbildung spielen wird, wie sich Berufe, Tätigkeiten und Qualifikationsanforderungen verändern, welche Fähigkeiten Schüler benötigen, um erfolgreich in eine zunehmend digitale Arbeitswelt zu starten, und wie Schulen, Betriebe und Gesellschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen und Orientierung bieten können.
Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft. Auf dem Podium sitzen neben Hauke Pölert Manuel Kempf (KWS Einbeck), Dr. Jan Taubert (Sartorius Göttingen), Vanessa Paulat (Vorsitzende des Schulelternrates), Anna-Lena Engelhardt (Abteilungsleiterin BBS Einbeck) sowie ein Schülervertreter. Darüber hinaus bleibt ein Stuhl frei, der die Möglichkeit spontaner Diskussionsbeiträge aus dem Publikum bietet. Das Gespräch wird moderiert von Eberhard Schmah.

