Eine einzigartige Vielfalt, die zu einem spannenden Spaziergang unterhalb des Hasenjäger einlädt, bietet das von KWS initiierte Arboretum am Kirschenberg in Einbeck nördlich des dortigen Schulzentrums: Mehr als 40 Baumarten sind mit Hinweisschildern gekennzeichnet, die über Herkunft und Charakteristika informieren. Was vor 40 Jahren als Zeichen der Verbundenheit mit Einbeck begann, ist heute ein lebendiger Ort für Naturerfahrung, Bildung und Begegnung: Er vereint auf kleinem Raum mehr als 40 Baumarten – beschildert, kartiert und so gestaltet, dass ökologische Zusammenhänge anschaulich werden. Damit ist das Areal nicht nur ein grünes Refugium, sondern ein Lern- und Erholungsort, der Wissen vermittelt und gleichzeitig Ruhe schenkt. Schulen können das Arboretum für Unterrichtsgänge nutzen, Familien für Spaziergänge und Naturinteressierte für Entdeckungen im eigenen Tempo. Ein Arboretum ist eine Sammlung verschiedenartiger Gehölze.

Das Arboretum Kirschenberg (Koordinaten: 51°49’49.8″N 9°52’23.4″E) ist ein Ort, der Begegnung zwischen Menschen und Natur ermöglicht und einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Sensibilisierung leistet – insbesondere für junge Generationen, teilt KWS in einer Presseinformation mit. „Das Arboretum veranschaulicht, welche Vielfalt und welchen Reichtum die Natur uns bietet. Es ist uns ein grundsätzliches Anliegen, Kinder für die Natur und die Naturwissenschaften zu begeistern“, sagt Katrin Feger, Lead of Public Affairs & Arts bei KWS. Zum 40-jährigen Jubiläum bot jetzt Waldpädagogin Ina Schäfer geführte, kindgerechte Touren an. „Im Wald leben Bäume und Tiere in einer engen Lebensgemeinschaft – sie sind aufeinander angewiesen und bilden ein faszinierendes ökologisches Netzwerk. Als Gärtner des Waldes sorgt beispielsweise das Eichhörnchen durch das Verstecken und Vergessen von Nüssen für eine natürliche Verjüngung des Waldes“, erläuterte Schäfer.
Um den Charakter des Arboretums weiter zu stärken, wurden zu Jahresbeginn zehn neue Bäume gepflanzt. Außerdem erhielt der Rundweg eine aktualisierte Beschilderung mit einer übersichtlichen Kartierung der Baumarten. So wird der Besuch noch informativer und zugänglicher für alle, die Natur erleben und verstehen möchten, heißt es in der Mitteilung.

Die Geschichte des Arboretums reicht bis in die Mitte der 1980er-Jahre zurück, als KWS den Grundstein für das Naturgebiet legte. Das Gebiet wurde von der KWS am 21. Juni 1985 anlässlich des 40. Jahrestages der Übersiedlung des Unternehmens von Kleinwanzleben nach Einbeck gestiftet. Die regelmäßige Pflege übernimmt die Stadt mit Unterstützung der KWS. Seitdem unterstützt KWS die Pflege und Weiterentwicklung des Areals kontinuierlich und setzt damit ein Zeichen für nachhaltige Verbundenheit mit der Region und für die Bedeutung von Natur, Vielfalt und Gemeinschaft.


