Absatzeinbrüche unbekannten Ausmaßes: Einbecker Brauhaus AG veröffentlicht Gewinnwarnung

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Die Einbecker Brauhaus AG muss auch im aktuellen Geschäftsjahr 2025 ihre Prognose verändern, und das ungewöhnlich früh: Das Unternehmen veröffentlichte heute eine Gewinnwarnung, erwartet nun für das laufende Jahr kein positives Ergebnis im sechsstelligen Bereich, sondern rechnet mit einem Fehlbetrag von bis zu 1,3 Millionen, wie es in der Ad-hoc-Börsennachricht heißt. Vorstand Marc Kerger nannte Absatzeinbrüche in bislang nicht gekanntem Ausmaß in der Braubranche und auch bei der Einbecker Brauhaus AG als Begründung.

Die traditionell starken Saisonmonate Juni und Juli seien erheblich hinter den Planungen zurück geblieben und hätten zu Absatzrückgängen und Umsatzverlusten geführt. „Nach aktueller Einschätzung kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass sich die Rahmenbedingungen im weiteren Jahresverlauf 2025 deutlich verbessern werden“, erklärte Kerger. Vor diesem Hintergrund passt die Einbecker Brauhaus AG ihre bisherige Prognose an und geht nunmehr von deutlich unter Plan und unter dem Vorjahresniveau liegenden Umsatzerlösen aus. Vor Berücksichtigung etwaig noch anfallender Restrukturierungsaufwendungen erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2025 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von bis zu 1,3 Millionen Euro.

Bereits für das vergangene Jahr mussten die Einbecker eine Gewinnwarnung abgeben, letztlich hat die Einbecker Brauhaus AG ihr Geschäftsjahr 2024 mit einem Fehlbetrag in Höhe von rund 292.000 Euro abgeschlossen. Nur durch den im Vorjahr vorgetragenen Bilanzgewinn war es möglich, für 2024 noch einen Bilanzgewinn auszuweisen. Die Hauptversammlung im Juni hat beschlossen, diesen Bilanzgewinn in Höhe von 117.464,78 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.