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Sportlerehrung: Stadt Einbeck würdigt Erfolge von 118 Aktiven mit Medaillen und Urkunden

(c) Foto: Frank Bertram

Mit Urkunden und Medaillen in Gold, Silber und Bronze hat die Stadt Einbeck bei der Sportlerehrung für das Jahr 2024 die Erfolge von insgesamt 118 Sportlerinnen und Sportlern sowohl in Einzeldisziplinen und in neun Mannschaften gewürdigt. „Sie haben sich angestrengt, trainiert, Ausdauer gezeigt, sind über den eigenen Schatten gesprungen, haben Misserfolge weggesteckt und sind aufgestanden, wenn sie hingefallen sind, sind im entscheidenden Moment über sich hinausgewachsen“, sagte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek. Die Stadt Einbeck zeichnet jährlich Sportlerinnen und Sportler für herausragende, überregionale sportliche Leistungen oder besondere Verdienste um den Sport aus.

Siege und persönliche Bestleistungen bei Welt- oder Europameisterschaften, auf Landes- oder Bezirksebene erringen die Sportler. „Aber um diese Topleistungen erbringen zu können, müssen die Strukturen rund um den Sport stimmen – etwa Trainerinnen und Trainer und gute Trainingsbedingungen“, sagte die Bürgermeisterin. Hinzu kommen die ehrenamtlichen Vorstände in den Vereinen und natürlich die Eltern, welche die Sportbegeisterung ihrer Kinder teilen und viel Zeit investieren. „Das ist alles andere als selbstverständlich und mit einem hohen persönlichen Einsatz verbunden“, dankte Dr. Sabine Michalek für Zeit und Nerven. „Ohne dies wäre Vereinsleben und unsere Gesellschaft ein ganzes Stück ärmer.“   

Die Stadt zeichne besondere sportliche Leistungen und Erfolge bei Wettkämpfen aus, sagte die Bürgermeisterin. „Aber Sport ist mehr. Gerade die lokal verwurzelten Sportvereine sind zentrale Knotenpunkte, die Menschen jeden Alters, jeder Herkunft und jeden sozialen Milieus zusammenführen.“ Der organisierte Sport wirke tief in die Gesellschaft hinein – egal, ob Leistungssport oder Breitensport. Aktiver Sport gehöre für viele Menschen zu einer gesundheitsbewussten Lebensgestaltung dazu, sagte Michalek. Gemeinsam betriebener Sport schaffe ein Zugehörigkeitsgefühl, vermittle Werte des freiheitlichen Gemeinwesens, wie zum Beispiel die Akzeptanz von Regeln, Respekt und Teamfähigkeit, aber auch den adäquaten Umgang mit Niederlagen und Erfolgen. „Diese Werte werden im Sport erlernt, erlebt und weitergegeben.“

Die diesjährige besondere Sportlerehrung erhielt Hermann Hartwig vom Vardeilser Sportverein (VSV). Er sei humorvoll, verlässlich, ein Mann des Handelns, stets perfekt vorbereitet und bestens organisiert, sagte Vardeilsens Ortsbürgermeisterin Antje Sölter. Sie würdigte Hermann Hartwig als Vorbild für künftige Generationen. „Eifern Sie ihm gerne nach, liebe Sportler“, sagte sie besonders in Richtung der Jüngeren. „Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die sich zurücknehmen und für den Verein da sind. Nur so können die Vereine in den nächsten Jahren überleben. Es geht nur gemeinsam.“ 30 Jahre habe Hartwig aktiv die Tischtennis-Abteilung des VSV geprägt, davon 27 Jahre als Fachwart.

Hermann Hartwig erhielt die besondere Sportler-Ehrung aus den Händen von Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (r.) und Vardeilsens Ortsbürgermeisterin Antje Sölter. Foto: Frank Bertram
Unter den neun geehrten Mannschaften war auch die Reitgemeinschaft Rittierode. Foto: Frank Bertram
Ein Gruppenfoto gehörte für viele ausgezeichnete Sportler dazu, hier das Schwimmteam des Parasportvereins Einbeck. Foto: Frank Bertram
Blasrohrsport – was ist das? Das stellten Vertreter des Kreissportbundes und der Schützengesellschaft Kreiensen bei der Sportlerehrung in Einbeck vor. Foto: Frank Bertram
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