Vertreterinnen des niedersächsischen Kultusministeriums haben dem PS-Speicher Einbeck die Auszeichnung zum anerkannten außerschulischen Lernstandort im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) überreicht. Das Zertifikat hatte das Oldtimermuseum bereits 2017 erhalten – damals allerdings nur befristet. „Bildung ist hier praxisnah erlebbar“, lobte Viktoria Werder, Referentin im Kultusministerium, die Anstrengungen des PS-Speichers. Stifter Karl-Heinz Rehkopf dankte für die Auszeichnung: „Ich finde es selbst wichtig, zu lernen, zu lernen, zu lernen.“ Auch im fortgeschrittenen Alter lerne er beispielsweise Spanisch.
Die Anerkennung des PS-Speichers als BNE ist das Ergebnis eines umfassenden Verfahrens, bei dem unter anderem die Qualität der Bildungsprogramme und das Engagement für nachhaltige Entwicklung bewertet wurden. „Nachhaltigkeit ist mehr als Umweltschutz“, sagte Viktoria Werder. Im PS-Speicher würden historische Zeugnisse der Mobilität bewahrt als Schlüssel für die Zukunft. Mit einer langfristigen Kooperation mit Grundschulen, einer Kooperation in der Lehrerfortbildung, der Unterstützung von „Jugend forscht“ oder auch mit den Pädagogik-Programmen „Rolle der Frau in der Mobilität“ und „Grüner Faden“ wirke das Oldtimermuseum in die Gesellschaft hinein. Der PS-Speicher gebe als außerschulischer Lernort mit dem Thema Mobilität außerdem einen Impuls in das Netzwerk der BNE. Aktuell gibt es etwa 80 Lernorte in Niedersachsen. Als Partner der niedersächsischen Schulen spielen sie eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten, die für eine nachhaltigere Zukunft erforderlich sind. Ihre Angebote ermöglichen es den Lernenden, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Welt zu beteiligen, heißt es aus dem Kultusministerium – und das mit vielfältigen Lernmöglichkeiten, die über den traditionellen Klassenraum hinausgehen. Außerschulische Lernstandorte als Partner bringen dabei Fachwissen, viel Praxis und auch Lernspaß mit ein.

