Einbeck bleibt auch im Jahr 2024 als Ort für eine Eheschließung bei Paaren beliebt, die nicht in Einbeck leben. Und die in Einbeck geschlossenen Ehen bleiben stabil. Das machen die statistischen Zahlen deutlich, die das Standesamt Einbeck jetzt veröffentlicht hat.
Insgesamt wurden 2024 im Einbecker Standesamt 180 Ehen geschlossen, das sind 15 mehr als im Vorjahr und in etwa auf dem Niveau der vorherigen Jahre (2023: 165, 2022: 191, 2021: 181, 2020: 185, 2019: 213, 2018: 171). 60 Brautpaare (2023: 51, 2022: 75, 2021: 55, 2020: 80, 2019: 74, 2018: 59) hatten ihren Wohnsitz außerhalb von Einbeck, das sind 33 Prozent. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es 31 Prozent, vor zwei Jahren waren es 39 Prozent, vor drei Jahren 30 Prozent, vor vier Jahren waren es 43 Prozent, im Jahr 2016 waren es dagegen nur 25 Prozent.
144 Ehepaare entschieden sich im vergangenen Jahr, einen gemeinsamen Ehenamen zu führen, davon wählten 88 Prozent der Paare den Namen des Ehemannes aus, berichtete Standesbeamter Lars Engelke. Das Standesamt erhielt 90 Mitteilungen (2023: 75, 2022: 165, 2021: 203, 2020: 257, 2019: 203) über die Auflösung einer in Einbeck geschlossenen Ehe durch Tod oder Scheidung.
Im Standesamt Einbeck wurden im vergangenen Jahr 355 Sterbefälle beurkundet (2023: 391, 2022: 392, 2021: 355, 2020: 357, 2019: 329, 2018: 344), davon waren 172 Frauen und 183 Männer. Die älteste Verstorbene war 103 Jahre alt, der älteste Verstorbene war 102 Jahre alt.
Bei Kirchenaustritten wurden im vergangenen Jahr 196 Austritte aus der evangelisch-lutherischen Kirche (2023: 195, 2022: 192, 2021: 145, 2020: 154, 2019: 146, 2018: 128) registriert, 27 Austritte aus der römisch-katholischen Kirche (2023: 38, 2022: 51, 2021: 39, 2020: 22, 2019: 38, 2018: 39) sowie drei Austritte aus der evangelisch-reformierten Kirche.

