Sportlerehrung: Stadt Einbeck würdigt Erfolge von 117 Aktiven mit Medaillen und Urkunden

(c) Foto: Frank Bertram

Mit Urkunden, mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen sowie mit Gutscheinen hat die Stadt Einbeck bei der Sportlerehrung für das Jahr 2023 die Erfolge von insgesamt 117 Sportlerinnen und Sportlern sowohl in Einzeldisziplinen und in zehn Mannschaften gewürdigt. „Allein körperlicher Trainingsfleiß ohne den unbedingten Willen zum Erfolg reicht nicht aus“, sagte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek. „Sport passiert im Kopf.“ Und der sorge ebenso dafür, dass Schulalltag, Job und Sport in der Balance bleiben. Alle hätten lange und intensiv trainiert, seien punktgenau fit gewesen und im entscheidenden Moment über sich hinausgewachsen, hätten Willen und Biss gezeigt, im Wettbewerb die Nerven behalten, ihre Bestleistungen abgerufen und sich ihre Medaillen und Platzierungen mehr als verdient. Die Stadt Einbeck zeichnet jährlich Sportlerinnen und Sportler für herausragende, überregionale sportliche Leistungen oder besondere Verdienste um den Sport aus. Erstmals fand die Veranstaltung im Rheinischen Hof statt, musikalisch begleitet von Songwriter Andreas Leinemann.

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Der Vater des Bierstadtlaufs: Die besondere Sportlerehrung ging in diesem Jahr an Lars Engelke. Foto: Frank Bertram

Die Bürgermeisterin lenkte bei ihrem Dank den Blick auf die ehrenamtlichen Betreuer, ohne die sportlicher Erfolg nicht möglich wäre. „Ich weiß, wieviel Zeit und manchmal auch Nerven das bei aller Freude am Ehrenamt kosten kann.“ Michalek würdigte alle Trainer der geehrten Sportler. Die Bürgermeisterin dankte auch den Vereinen, die Trainingsstätten zur Verfügung stellen. Hinzu komme oftmals die Unterstützung durch die Familien der Sportler, die mit zum Erfolg beitrage, sagte sie. Sport sei mehr als nur erbrachte Leistung, er fördere Integration und Inklusion, habe einen hohen Stellenwert bei der Gesundheitsförderung und Prävention. „Sport und Bewegung sind nicht nur Freizeitaktivitäten, sondern wirken sich positiv auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden aus.“

Die Menschen erwarteten von Politik und Verwaltung ein attraktives Sport- und Freizeitangebot. Wichtige Aufgabe sei daher, wohnortnahe Spiel- und Sportanlagen für die Bürger zur Verfügung zu stellen und zu pflegen, sagte die Verwaltungschefin. Das sei in Zeiten knapper Kassen und eines Investitionsstaus nicht einfach, man könne nur Schritt für Schritt gehen und sei als Stadt oft auf die Unterstützung von Vereinen und Ehrenamtlichen angewiesen. „Nur mit vereinten Kräften können wir hier vorankommen“, dankte sie. „Sport- und Bewegungsaktive wollen auch zunehmend einen großen Teil der Stadträume außerhalb der klassischen Sportanlagen für ihren Sport nutzen“, erinnerte die Bürgermeisterin an die Multifunktionshalle, den „Garten der Generationen“ und auch die Mountainbike-Strecke im Stadtwald.

Die diesjährige besondere Sportlerehrung erhielt Lars Engelke. „Die Idee 2002, einen Bierstadtlauf in Einbeck ins Leben zu rufen, bewegt unsere Stadt und darüber hinaus viele Läuferinnen und Läufer seit dem Startschuss im Mai 2003“, sagte die Vorsitzende des Sportausschusses, Beatrix Tappe-Rostalski. Damals habe er sicherlich nicht gedacht ein Event zu schaffen, das heute aus Einbeck nicht mehr wegzudenken sei. Engelke habe in all der Zeit mehr als 1000 freiwillige Helfer aus den Feuerwehren, dem Kollegenkreis, den Freizeitsportlern des ESV, der Goetheschule, aus dem Freundes- und Bekanntenkreis sowie der Familie motiviert, sich für den Bierstadtlauf zu engagieren. Dabei seien mehr als 10.000 beeindruckende ehrenamtliche Stunden zusammengekommen, die anderen geschenkt worden seien, dankte Tappe-Rostalski. Ohne die vielen Helfer und Sponsoren gehe es nicht, „aber es braucht auch immer einen, der den Hut aufhat und der alle Fäden in den Händen hält.“

„Mit dem Einbecker Bierstadtlauf haben Sie eine Veranstaltung geschaffen, die den Wettkampf, aber auch den Spaß am Laufen über alle Generationen hinweg in den Mittelpunkt rückt“, dankte die Sportausschuss-Vorsitzende Lars Engelke. „Herzlichen Dank für Ihr außerordentliches Engagement, für Ihren vorbildlichen Einsatz für den Sport, für unsere Stadt und unsere Gemeinschaft.“

Die Bandbreite der Sportlerehrungen reichte in diesem Jahr vom Turnen und Rollkunstlaufen über verschiedene leichtathletische Disziplinen und Blasrohrschießen bis zum Schwimmen und Extrem-Hindernislauf.

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Insgesamt 117 Sportlerinnen und Sportler in Einzeldisziplinen und Mannschaften wurden bei der erstmals im Rheinischen Hof organisierten Sportlerehrung der Stadt Einbeck geehrt. Foto: Frank Bertram
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Sportlerehrung in Einbeck: Einer von 117 ausgezeichneten Sportlern war Florian Schütte (Greene), der für seinen zwölften Platz bei den Europameisterschaften im Ultracycling 12-Stunden-Radrennen von Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (l.) und der Vorsitzenden des Sportausschusses, Beatrix Tappe-Rostalski (r.) die Goldmedaille erhielt. Foto: Frank Bertram
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Die für den Parasportverein Einbeck startende Hannelore Kükemück (Bad Gandersheim) erhielt die Gold-Medaille für ihren ersten Platz über 100 Meter Brust-Schwimmen bei den Deutschen Kurzbahn-Mastersmeisterschaften 2023 im Para-Schwimmen in Düsseldorf. Foto: Frank Bertram