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Denise Netter ist neue Museumspädagogin im Stadtmuseum Einbeck

Denise Netter ist neue Museumspädagogin im Stadtmuseum Einbeck. Die 28-Jährige hatte sich auf die ausgeschriebene Stelle beworben, nachdem die bisherige Museumspädagogin Dr. Imke Weichert die Leitung des Museums und Sachgebiets in der Stadtverwaltung übernommen hatte. Da befand sich die Moringerin gerade auf der Zielgerade ihrer Ausbildung in der Stadtbibliothek Einbeck. Aufgabe der Museumspädagogik ist die Vermittlung der gezeigten Geschichte und Exponate für alle Altersgruppen, vor allem für Kinder und Jugendliche. Denise Netter ist schon mitten drin in der Arbeit, aktualisiert gerade Angebote für Jugendliche und schreibt Konzepte für Führungen und Schulklassen und Kindergeburtstage.

Für Denise Netter war es passendes „Timing“, dass auf den letzten Metern ihre dreijährigen Ausbildung zur Fachangestellten für Medien und Informationsdienste in der Einbecker Stadtbibliothek die Stelle der Museumspädagogin ausgeschrieben war. Da beide städtischen Einrichtungen in einem Sachgebiet organisiert sind und Museum und Bibliothek bei Veranstaltungen oft kooperieren, kannte sie die Kollegen schon, ohnehin hatte sie bereits ein Praktium im Museum absolviert. Zwischen schriftlicher und mündlicher Prüfung kam die Zusage für den Job der Museumspädagogin, erinnert sich Denise Netter. Sie hatte nach dem Abitur in Moringen an der Universität Göttingen Antike Kulturen studiert, wollte nach ihrem Bachelor-Abschluss in Pandemie-Zeiten aber lieber etwas Praktisches machen. So kam sie zur Ausbildung in der Bibliothek.

Um die Vermittlung von Geschichte hat sich Denise Netter auch als Guide beim Römerschlachtfeld am Harzhorn gekümmert. Jetzt steht die Stadtgeschichte Einbecks im Fokus der 28-Jährigen. Momentan gestaltet sie eine neue spannende Rallye, bei der sich Kinder durchs Stadtmuseum rätseln können. In Vorbereitung sind auch weitere Mitmachangebote in der Ausstellung.

Denise Netter (28) ist neue Museumspädagogin am Stadtmuseum in Einbeck, hier in ihrem Lieblingsraum, dem Barocksaal. Foto: Frank Bertram
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