Einbecker Brauhaus AG: Aufsichtsrat verlängert Vertrag mit Vorstand Marc Kerger vorzeitig bis 2029

(c) Einbecker Brauhaus AG

Der Aufsichtsrat der Einbecker Brauhaus AG hat den Vertrag von Vorstand Marc Kerger (53) vorzeitig verlängert. Wie das Unternehmen erst jetzt mitteilte, hat das Kontrollgremium bereits in seiner Sitzung am 17. Dezember beschlossen, Kerger mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 für die Dauer von drei weiteren Jahren bis zum 30. September 2029 erneut zum Vorstand zu bestellen. Marc Kerger ist seit Oktober 2023 Vorstand bei der Einbecker Brauhaus AG, seit Januar 2024 Alleinvorstand.

Mit dieser vorzeitigen Vertragsverlängerung sei die notwendige Kontinuität geschaffen worden, damit das Unternehmen in den kommenden drei Jahren den bereits eingeleiteten Umbau der Brauerei zu einem innovativen Getränkeunternehmen fortsetzen könne, heißt es in der Mitteilung. Die Sortimentserweiterung um alkoholfreie Produkte werde kontinuierlich vorangetrieben, um neue Verwender für das Unternehmen zu gewinnen.

Die Einbecker Brauhaus AG kämpft mit den Veränderungen des Biermarktes, im August musste das börsennotierte Unternehmen eine Gewinnwarnung abgeben. Seit einigen Wochen muss sich die Brauerei der Kritik am neuen Design auf Etikett und Kronkorken stellen, Vorstand Marc Kerger argumentierte zuletzt persönlich in mehreren Instagram-Videos, was die Einbecker Brauhaus AG zum neuen Markendesign veranlasst habe.

Für 2026 kündigte Kerger im Interview mit dem „Göttinger Tageblatt“ vor allem neue alkoholfreie Getränke an: eine Zero-Variante der Hanse-Brause und Hopfen-Energy-Getränke. Im Frühjahr soll rechtzeitig vor dem ersten Heavy-Metal-Festival in Einbeck am 22. August außerdem das Headbanger-Lagerbier auf den Markt kommen, das erste Einbecker, das deutschlandweit vermarktet werden soll. Dieses soll es auch als alkoholfreie Variante geben.

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Vorstand Marc Kerger: Sein Vertrag wurde vorzeitig bis 2029 verlängert. Foto: Einbecker Brauhaus AG