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Wohnhaus unbewohnbar: Dachgeschossbrand verursacht Schaden in Höhe von 250.000 Euro

Foto: Kreisfeuerwehr / Vincent Sömmer

Foto: Kreisfeuerwehr / Vincent Sömmer

Dichter Rauch drang aus dem Wohnhaus, kurze Zeit später schlugen bereits Flammen aus den Fenstern und dem Dach: Aus bislang unbekannter Ursache ist es gestern (6. September) gegen 17 Uhr zum Dachgeschossbrand eines freistehenden Wohnhauses am Reinserturmweg in Einbeck gekommen. Das Feuer konnte durch die auch per Sirene alarmierten Feuerwehrkräfte aus Stadt und umliegenden Ortschaften unter Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Tobias Krawietz kontrolliert und vollends gelöscht werden. In der Spitze waren rund 170 Feuerwehrleute zur Brandbekämpfung im Einsatz. Die Feuerwehr warnte wegen der massiven Rauchentwicklung vor Rauchgasen über Warn-Apps und Rundfunkdurchsagen. Zeitweise musste der Reinserturmweg zwischen der B3-Abfahrt und der Einmündung Am Dreckmorgen voll gesperrt werden.

(Aktualisiert 07.09.2025, 15:00 Uhr)

Dichter Rauch drang aus dem Wohnhaus, kurze Zeit später schlugen bereits Flammen aus den Fenstern und dem Dach. Foto: Kreisfeuerwehr / Vincent Sömmer

Das Wohnhaus ist aktuell laut Polizei unbewohnbar. Den Gebäudeschaden schätzt die Polizei auf rund 250.000 Euro. Bewohnende konnte sich rechtzeitig ins Freie begeben, das Gebäude wurde evakuiert. Die Brandbekämpfung erfolgte laut Feuerwehr von außen über zwei Drehleitern und im so genannten Innenangriff. Wegen einer Stichleitung im Hydrantennetz wurde eine Wasserförderstrecke von der Ilme aufgebaut. Der Löschzug 4 übernahm die Dekontamination der Einsatzkräfte. Um den Brandschutz weiterhin in der Stadt Einbeck sicherzustellen, wurden die Feuerwehren Naensen, Vogelbeck und die Drehleiter des Landkreises zur Bereitschaft an die Wache Einbeck alarmiert, welche kurz danach auch den ersten Einsatz, eine aufgelaufene Brandmeldeanlage, übernahmen.

Wegen eventuell vorliegender Rauchgasinhalation wurden zwei Bewohnende vorsorglich zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht. Die Brandursache ist unbekannt. Der Brandort wurde daher für die weiteren Ermittlungen zunächst beschlagnahmt. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor, teilt die Polizei mit.

Die Johanniter sorgten für die Verpflegung der Einsatzkräfte und sorgten zusammen mit dem DRK für den Eigenschutz der Einsatzkräfte. Im Einsatz waren die Feuerwehr Einbeck, Salzderhelden, Naensen, Vogelbeck, der Löschzug 4, Löschzug 7, Löschzug 11, das THW Einbeck und Northeim, die Polizei, die Johanniter und das DRK, die Stadtwerke Einbeck, der Bauhof Einbeck und der Bevölkerungsschutz des Landkreises. Insgesamt waren rund 220 Einsatzkräfte beteiligt.

(Mit Presseinformationen Polizei und Kreisfeuerwehr)

Der Löschzug 4 übernahm die Dekontamination der Einsatzkräfte. Foto: Kreisfeuerwehr / Vincent Sömmer
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