Die Einbecker Brauhaus AG senkt ihre Prognose für das Ergebnis im Geschäftsjahr 2024: Das Unternehmen veröffentlichte am Nachmittag eine Gewinnwarnung, erwartet nun für 2024 kein leicht besseres Ergebnis mehr als im Vorjahr, sondern rechnet mit einem Fehlbetrag zwischen 280.000 und 310.000 Euro, wie es in der Ad-hoc-Börsennachricht heißt. Eine Rücklagenbildung sowie die Ausschüttung einer Dividende an die Anteilseigner werde man daher voraussichtlich nicht vorschlagen, erklärte Vorstand Marc Kerger.
Die Prognose der Einbecker Brauhaus AG sah für das Geschäftsjahr 2024 bei leicht steigendem Umsatz ein verbessertes Ergebnis gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 vor, welches die Ausschüttung einer Dividende an die Anteilseigner sowie eine weitere Rücklagenerhöhung in Höhe des Ausschüttungsbetrages ermöglichen sollte. Die Umsatzentwicklung sei jedoch insbesondere wegen fehlender Absätze im vierten Quartal sowie der in Relation zu den geringeren Umsatzerlösen leicht erhöhten Erlösschmälerungen für Rückvergütungen hinter den Erwartungen zurück geblieben, heißt es in der Mitteilung. Dies habe durch Kostenreduzierungen nur anteilig kompensiert werden können. Dadurch werde die Ertragslage der Gesellschaft im Jahr 2024 belastet. Ebenfalls werd das Ergebnis durch notwendige Bestandsbewertungen im Umlaufvermögen zum Bilanzstichtag negativ beeinflusst.

